Wir starten mit einer übersichtlichen Checkliste: Preislevel markieren, relatives Volumen prüfen, Volatilitätsregime einordnen. Danach formulieren wir Wenn-Dann-Sätze, die Handlungen an Bedingungen knüpfen. Diese Vorstruktur erspart hektische Reaktionen, schafft Wiederholbarkeit und erleichtert das Teilen des Plans mit Kolleginnen und Kollegen. Transparente Vorbereitung fördert Disziplin, steigert Lernkurven und reduziert die Zahl vermeidbarer Fehler spürbar.
Stopps sitzen dort, wo die These widerlegt wird, nicht wo es bequem erscheint. Positionsgrößen folgen Schwankungsbreite und Liquidität, nicht Wunschgewinn. Wir passen Risiko an Volatilitätsregime an, nutzen Teilnahmen an Bestätigungspunkten und planen Exits vor emotionalen Zonen. Dieses nüchterne Vorgehen schützt Kapital, hält uns handlungsfähig und lässt Verluste lehrreich statt zerstörerisch werden.
Morgens treffen Daten, Analystenstimmen und Unternehmensmeldungen auf dünn verteilte Orders. Wir beobachten, ob Preisreaktionen von Volumen begleitet werden, ob Bewegungen nach der ersten Minute anhalten und wie die Breite reagiert. Bestätigung über mehrere Indikatoren hinweg rechtfertigt Engagement. Fehlt sie, dominiert Lärm. Mit klarem Protokoll verwandeln wir Überraschungen in geordnete Entscheidungen statt in riskante Bauchgefühle.
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